Wie man sein Motorrad über den Winter bringt

Viele Motorradfahrer beschäftigen sich am liebsten in der Sommersaison mit ihrem liebsten Hobby, dem Motorradfahren. Im Herbst, Winter und zu Anfang des Frühlings, steht das Motorrad dann meist eingemottet und abgemeldet in der Garage. Dies gilt gleichermaßen für neue wie für gebrauchte Motorräder. Gebrauchte Motorräder sind meist jedoch noch anfälliger gegen die Tücken des Winters, da sie schon einen gewissen Verschleiß aufweisen, der sie angreifbarer macht. Auch verfügen gebrauchte Motorräder im Unterschied zu neuen oftmals über größere und kleinere Roststellen, die ideale Angriffspunkte für Streusalz bieten.

Deshalb entscheiden sich viele Motorradfreunde dafür, ihr Motorrad über den Winter nicht zu nutzen. Das Bike soll also an einem geeigneten Ort überwintern. Wer Platz in seiner Garage hat, bringt es am besten dort unter. Andernfalls kann man seine Maschine auch zur Miete einstellen und überwintern. Dazu genügt es aber freilich nicht, das Motorrad nur einfach abzustellen und zu vergessen.

Wer sein Motorrad gut über den Winter bringen möchte, der sollte es zuerst einmal ordentlich abmelden. Abgemeldete Motorräder dürfen dann aber nur auf Privatgrundstücken abgestellt werden, nicht auf öffentlichen Straßen.

Bevor das Motorrad in den Winterschlaf geht, sollte es auf jeden Fall noch einmal gründlich gereinigt und gepflegt werden. Eine optimale Wartung ist ebenfalls ratsam, denn auch beim Motorrad gilt “wer rastet, der rostet”. Schmutz ist zu entfernen, und alle beweglichen Teile sollten noch einmal genau überprüft werden. Gegebenenfalls ist es notwendig, das Motorrad an bestimmten Stellen zu ölen. Das gilt natürlich vor allem für gebrauchte Motorräder. Zum besseren Schutz kann das Motorrad – auch in einem trockenen und windfreien Unterstand – noch mit einer Schutzfolie abgedeckt werden.

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