Wie änderte das Handy unser Leben?

Die Handys (eigentlich sollte man natürlich von mobilen Telefonen sprechen) haben unser tägliches Leben in vielerlei Hinsicht verändert. Bevor es das Handy gab, war die telefonische Kommunikation nur über das Festnetz möglich. Da damit die Kommunikation an geografische Orte gebunden war, konnte man nur dann mit seinem Gesprächspartner fernmündlich kommunizieren, sofern man wusste, wo dieser sich gerade aufhielt. Zudem musste natürlich (und muss auch noch heute) an dem geographischen Ort ein Festnetztelefon vorhanden sein. Mit dem Handy wurde die notwendige Bedingung der Kenntnis des Aufenthaltsortes des Gesprächspartners hinfällig. Die Kommunikation von Handy zu Handy setzt nur voraus, dass beide Gesprächspartner ein Handy haben, welches sich in ein GSM-Netz eingebucht hat. Dieses Netz kann sogar ein ausländisches sein. Die Loslösung der Kommunikation von geographischen Orten, sorgte naturgemäß zu einer förmlichen Explosion der Anzahl der geführten Telefongespräche insgesamt.

Mit den Handys stieg auch die Anzahl der Mailboxen, so dass auch dann Nachrichten hinterlassen werden konnten, sofern der Angerufenen gerade das Gespräch nicht annehmen konnte oder wollte. Dies trug ebenfall zu einer Verbesserung der Qualität der Kommunikation bei. Die Möglichkeit der Versendung von SMS (also Kurzmitteilungen) war eine weitere Revolution. Mithilfe dieser Mitteilungen konnte plötzlich eine (wenn auch primitive Form) der Email versendet werden, so dass auch Leute, die unterwegs waren, benachrichtigt werden konnte, bzw. die Leute konnten von unterwegs Nachrichten an andere Menschen verschicken.

Durch diese Vereinfachung der Kommunikation konnten nicht nur im Berufsleben zahlreiche Kommunikationsprozesse beschleunigt werden. Dies hat das Leben aller Beteiligten stark vereinfacht. Der unbestrittene Nutzen der Handys ist sicher auch ein Grund, warum sich die mobilen Telefone derart schnell in aller Welt verbreitet haben. Es gibt vermutlich keine Technologie, die in einer ähnlichen Geschwindigkeit eine derartige Verbreitung gefunden hat.

Klaus-Martin Meyer

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