Unterschiedliche Regeln für Spiele

Eines der traditionsreichsten Kartenspiele ist in Deutschland das Skatspiel. Dieses Spiel kann zu dritt gespielt werden und im Normalfall spielt ein Teilnehmer der Runde gegen die beiden Anderen. Doch bevor es losgeht, werden jedem Spieler 10 Karten gegeben und 2 Karten werden in den sogenannten Skat gelegt. Jeder Spieler schätzt nun seine Kartenzusammenstellung ein und bietet beim Reizen einen Wert an, den sein Blatt wert ist. Der Gewinner des Reizens darf den Skat aufnehmen und die zwei abgelegten Karten in seine Hand integrieren. Er muss jedoch zwei Spielkarten wieder ablegen, bevor es mit dem Spiel richtig losgeht. Ziel dieses Kartenspiels ist es mehr Punkte zu gewinnen als die anderen. Der Sieger des Reizens bestimmt die Trumpffarbe und ist somit derjenige, der allein gegen die zwei anderen Teilnehmer antritt. Gewonnen hat die Partei, die mehr als 60 Punkte an Kartenwerten bekommen hat.

Wesentlich einfacher und daher auch für die ganze Familie geeignet, ist das bekannte Mau-Mau Kartenspiel. Hierbei geht es darum, so schnell wie möglich ohne Karten auf der Hand dazustehen. Einer nach dem Anderen darf jeweils farblich passende Karten oder identische Zahlenwerte auf dem Stapel in der Mitte ablegen. Einige Karten lösen jedoch eine besondere Reaktion beim nachfolgenden Spieler aus. Entweder er muss aussetzen, wenn ein As gespielt wird, oder muss zwei zusätzliche Karten aufnehmen, wenn sein Vorgänger eine 7 ablegt. Gewonnen hat derjenige, der die letzte Karte mit den Worten Mau-Mau auf dem Stapel platziert. Beendet er das Spiel mit einem Buben, müssen die anderen Spieler Ihre auf der Hand befindlichen Karten mit 2 multiplizieren.

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