Sticker selbst gemacht

Heutzutage ist das Herstellen von allerlei Aufklebern und Etiketten für den kleinen Bedarf oder auch nur zum Spaß sehr einfach. Alles was man für seinen ganz persönlichen Sticker benötigt ist ein Computer, ein herkömmliches Bildbearbeitungsprogramm (z.B. Adobe Illustrator oder Photoshop), ein Drucker und ein bisschen Erfahrung mit den Werkzeugen und schneller als man selbst zu glauben wagt, kann hat man seine eigenen Sticker fix und fertig ausgedruckt.

Wenn man haftende Aufkleber produzieren will bedarf es eines speziellen Papiers, das bereits alle nötigen Eigenschaften eines Stickers besitzt, also bei dem die zu bedruckende Fläche auf der Unterseite mit einer feinen Schicht aus Klebstoff bestrichen ist, welche auf einem nicht fest haftenden Transportpapier liegt. Solche Papierbögen sind selbstverständlich im einschlägigen Papierfachhandel erhältlich.

Nach der Vorbereitungsphase beginnt man mit dem Design. Mit Hilfe der verschiedenen Bildbearbeitungsprogramme kann man nun seiner Fantasie freien Lauf lassen und jedes gewünschte Format und Layout erstellen aber auch eine beliebige Farbwahl treffen und umsetzen. Nun druckt man seinen Aufkleber oder sein selbstgemachtes Etikett auf dem heimischen Drucker aus. Hierbei muss man die verschiedenen Formate beachten, damit das erstellte Etikett auch vollständig auf dem Papier abgedruckt wird. Eventuell will man ja auch mehr als eine Kopie des Stickers auf ein Blatt drucken.

Die optimale Einstellung des Seitenlayouts ist auf jeden Fall von elementarer Wichtigkeit für einen guten und vollständigen Ausdruck. Die Qualität des Ausdruckes hängt von der Technologie auf der der Drucker basiert und der Qualität des verwendeten Papiers ab. Mit Tintenstrahldruckern lassen sich beispielsweise schwächere Resultate als mit einem Laserdrucker erzielen. Die Industrie verwendet mitunter Thermotransferdrucker, welche einem normalen Verbraucher natürlich nicht zur Verfügung stehen. Anders als bei industriell hergestellten Etiketten sind die Eigenen, wegen der Tinte grundsätzlich nicht wasserresistent, aber ungeachtet dessen kann man mit wenig Aufwand ordentliche Resultate erzielen, die auch optisch ansprechend sind.

Sandra Vassner
sandra.vassner@googlemail.com

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