Schaukeln im Schaukelstuhl

Ein Schaukelstuhl ist in der eigenen Vorstellung oft mit würdevoll wippenden älteren Menschen besetzt. Dabei kann diese Stuhlform auch sehr modern und geradezu cool für jüngere sein. Er verkörpert Gemütlichkeit und wird auch oft mit einem lässigen Cowboy auf einer amerikanischen Veranda assoziiert. Wer also seine Wohnung neu einrichtet oder die alte Möblierung aufpeppen möchte, der sollte sich eventuell einen Schaukelstuhl zulegen. Ein Schaukelstuhl steht immer ähnlich wie ein Schlitten auf zwei gebogenen Kufen und kann sich daher so besonders angenehm bewegen. Man kann darin sitzen, liegen oder lümmeln und muss sich nur leicht bewegen, um durch eine Gewichtsverlagerung den Stuhl zum Schwingen zu bringen.

Besonders gemütlich ist es auch, sich ganz zurückzulehnen und nur leicht in dieser Position vor sich hin zu wippen. Gerade mit einem Buch in der Hand oder beim Fernsehen kann das sehr erholsam sein und in jedem Alter Spaß machen. Es gibt sogar einen in den Fünfzigern tiefergelegten Strandstuhl als Schaukelstuhl und viele bekannte Designer haben ihre eigene Interpretation des von Thonet berühmten Ur-Stuhl Schaukelstuhl Nummer 1 versucht. Erfunden wurde der Schaukelstuhl im 17. Jahrhundert ausgerechnet von den puristischen Pilgervätern, genauer gesamt von den sogenannten Shakern im damals neu besiedelten Amerika. Wie man sieht, hat diese Stuhlsorte viele, oft ungeahnte Vorteile und eine erstaunliche, lange Geschichte. Das gilt im Übrigen für viele nicht ganz so alltägliche Stuhlsorten. Auch andere Stuhlformen wie ein Hochstuhl für Kinder müssen regelmäßig angeschafft werden, wenn Kinder in das richtige Alter kommen. Für die lieben Kleinen ist ein eigener, schöner Hochstuhl ähnlich toll wie für Erwachsene ein entspannter eigener Schaukelstuhl im Wohnzimmer.

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