Onlinebilder und ihre Tücken

Da entdeckt man endlich das schon lang ersehnte und gesuchte Bild, welches man sich für seine eigene Webpräsenz vorgestellt hat und plötzlich kommt´s: die Lizenz für dieses Bild kostet Geld! Blödsinn, wozu eine Lizenz kaufen, wenn man doch die Bilder direkt auf dem Desktop speichern kann – schließlich hat der Fotograf / Administrator der Webseite vergessen, hier sein Logo auf jedes Bild einzubauen, damit man es nicht ohne Lizenz nutzen kann! So einfach könnte es sein, ist es aber nicht!

 

Wenn man „Fotodiebstähle“ im Internet begeht und damit die Urheberrechte missachtet, dann macht man sich strafbar, und das nicht zu knapp! Auch wenn man diese Urheberrechte ansonsten nur aus dem Textbereich kennt, so ist es Tatsache, dass auch Bilder zu diesen urheberrechtlich geschützten Werken gehören, insbesondere auch Fotos. Hierbei spielt es keine Rolle, welche Motive auf den Fotos zu sehen sind – sämtliche Bilder und Fotos unterliegen dem Urheberrecht des Fotografen oder Rechteinhabers. Somit darf man diese Bilder nicht ohne Lizenz, die man kaufen muss, benutzen.

 

Klar, nun gibt es kostenlose Fotos, die man jederzeit und sofort nutzen darf, ohne dass man eine Lizenz kaufen muss – aber hier ist den AGBs oft zu entnehmen, dass die Benennung des Urheberrechteträgers zu erfolgen hat sowie ein Link auf die entsprechende Webseite, die dieses Bild „zur Verfügung gestellt“ hat. Klar, ganz toll, kostenlose Bilder, denen man einen ellenlangen Zusatz beifügen muss, macht sich wirklich gut auf einer Webpräsenz! Da wäre es doch besser, wenn man Bilder und Fotos nutzen könnte, ohne direkt unter dem Foto den Rechteinhaber zu benennen, sondern beispielsweise in Form eines „Urheber der Fotos …“ im Impressum.

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