Olympia in Peking 2008
Es ist wieder soweit: die olympischen Spiele werden ausgetragen. Olympia 2008 findet dieses Jahr in der chinesischen Stadt Peking statt. Schon im Jahr 2001 hatte sich das Internationale Olympische Komitee für das Ausrichterareal China gestimmt. Am 08. August wird dann auch die bombastische Eröffnungsparty durchgeführt, die heuer unter der Maxime “Eine Welt, ein Traum” steht. Der Zeitpunkt wurde nicht zufälligerweise gewählt, denn in China wird die Zahl 8 in Verbindung mit Glück gesehen. Dementsprechend wird auch der Anfangsfestakt um 20:08 Uhr beginnen.
Der antike Fackellauf hat jedenfalls im klassischen Altertum seinen Anfang. Um die Olympischen Matches zu proklamieren, wurden Sprinter mit Ästen durch das Land entsendet. Im Zuge der Matches in der geschichtlich bedeutenden Metropole Olympia sollten keine Tumulte oder Kriege durchgeführt, aus diesem Grund riefen die Läufer symbolisch den Olympischen Frieden aus. Fackelläufe waren vornehmlich in Athen als nächtlicher Wettlauf bekannt; hier hing es davon ab, die Lichtquelle noch glühend zum Bestimmungsort zu bringen. Aus diesen zwei Bestandteilen bildete sich hiernach das allegorische Olympische Feuer. Der olympische Gedanke umschloß demgemäß bereits im klassischen Altertum, dass die Völker im friedfertigen Wettstreit in Frieden zusammenleben sollten. Für den entsprechenden Wettkämpfer hieß das, seine Figur durch schwieriges Training auszubilden, und damit die Götter anzubeten. Darüber hinaus Anerkennung und Ehrung konnte er einholen, wenn er von den Mitmenschen als Gewinner preisgekrönt wurde. Letzten Endes umschloß der Wettkampf also auch, sich in der Sippe hohe Bedeutung zu ergattern. So wurden Glaubenslehre und vereinigte Werte in der Körpererziehung miteinander gekoppelt. Auch neuerdings noch wird den Aktiven durch die Partizipation an Olympia 2008 hohe Bedeutung zuteil; ansonsten ist derzeitig aber auch noch ein anderes Motiv bestimmend: “beim Wettbewerb dabei zu sein” heißt es landläufig unter den Aktiven, die sich durch Wettbewerbe in ihrem Sport erst für die Olympische Sommerspiele Leistung erbringen müssen.
Auch die Olympische Fahne stellt eine Allegorie dar: in der Gesamtheit fünf Erdteile werden mit den fünf olympischen Kringeln versinnbildlicht; durch Olympische Spiele sollen alle Erdteile zusammen vereint werden. Die fünf Farbtöne der Fahne stehen im Gegensatz zu einigen anderen Meinungen für alle Nationalflaggen der Erde, die in den Kringeln zueinandergebracht werden sollen. Pierre de Coubertin hat die Fahne dazumal im Jahre 1913 ausgearbeitet und ihr mit dieser Sache die passende Zuweisung zuerkannt. Auch in Peking 2008 werden bald Olympische Spiele abgehalten, um die Völker der Erde im Frieden zu verbinden.
Ana Sare
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