Neuer Schwung für UMTS und Mobile Internet

Das mobile Surfen mit DSL-Geschwindigkeit macht immer öfter die Runde: ob sich die mobileDSL-Angebote tatsächlich mit einem Festnetzanschluss messen können, dafür sind bestimmte Faktoren verantwortlich, die vor allem von der individuellen Situation des Nutzers abhängen. So ist es beispielsweise durchaus denkbar, einen eigentlich für die mobile Nutzung ausgelegten web’n’walk Datentarif auch zu Hause in den eigenen vier Wänden zu nutzen – T-Mobile hat dazu extra eine @home-Variante des Tarifs aufgelegt.

Auf der anderen Seite spielt es für die erreichbare Datenrate auch heute noch eine ziemlich große Rolle, wo man wohnt und lebt: in aller Regel sind die mobilen Datennetze in den Großstädten und anderen dicht besiedelten Gebieten besser ausgebaut als im vergleichsweise dünn besiedelten ländlichen Raum – leider eine Eigenschaft, die sich beim UMTS- und bei DSL-Ausbau deckt, was dazu führt, dass für viele, die kein DSL haben auch kein UMTS am Wohnort verfügbar ist.
Es bleibt aber festzuhalten, dass diese Überdeckung nicht 100%ig ist und dass prinzipiell der Aufbau von Telekommunikationsinfrastruktur ohne Kabel günstiger ist als das Anbinden von einzelnen Haushalten an Kupferadern oder auch Glasfaser.

Als Alternative zu UMTS HSDPA und DSL gerade für das Handy Internet bietet sich die GSM Technologie EDGE an, die von größeren Netzbetreibern in Deutschland ebenfalls flächendeckend angeboten wird und mit immerhin 220 Kbit/s im Download immerhin gut die Hälfte der Standard UMTS Geschwindigkeit erreicht. Ein weiterer Vorteil von EDGE ist die bessere Materialdurchdringung der EDGE-modulierten Funkwellen im Vergleich zu UMTS, so dass gerade in Gebäuden oft eine bessere Verbindung über EDGE möglich ist als mit 3G realisiert werden könnte.

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