Die staatliche Subvention “Einstiegsgeld”

Das Einstiegsgeld ist eine staatliche Subvention und steht zukünftigen Unternehmern zur Verfügung. Mit dem Beginn der Existenzgründung und der Entscheidung für die Selbständigkeit, stellt sich jedem zukünftigen Selbständigen auch die Frage, wie er seine Anfangsgeschäfte finanzieren soll. Denn in der Regel ist der Beginn jeder Existenzgründung nicht ohne ausreichende finanzielle Unterstützung möglich, vor allem dann, wenn man sich im Übergang von der Arbeitslosigkeit zur Selbständigkeit befindet.

Zur Förderung und Erleichterung der Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit heraus stellt der Staat unter anderem Fördermittel zur Verfügung. Das Einstiegsgeld ist eine dieser staatlichen Subventionen und kann zusätzlich zum Arbeitslosengeld 2 (ALG 2) bezogen werden. Jeder Bezieher von ALG 2 kann sozusagen zur Unterstützung seiner Existenzgründung das Einstiegsgeld beantragen.

Das Einstiegsgeld ist somit nur für jene relevant, die sich für den Wechsel in die Selbständigkeit durch Existenzgründung entschieden haben. Aus staatlicher Sicht bedeutet der Übergang in die Selbständigkeit natürlich der Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit und wird daher auch gesondert gefördert.

Bei der Beantragung von Einstiegsgeld muss der zukünftige Selbständige in der Regel auch einen Businessplan und eine fachkundige Stellungnahme einreichen. Diese können mit Unterstützung von Unternehmensberatern oder Firmen, die sich auf den Support von Existenzgründungen spezialisiert haben, erstellt werden.

Der Existenzgründer muss gegenüber dem Träger der Subvention nachweisen, dass die staatliche Förderung durch Einstiegsgeld auch eine Investition ist, die gerechtfertigt ist. Schließlich handelt es sich beim Einstiegsgeld um eine Leistung zur Erleichterung der Existenzgründung, die nicht eingefordert werden kann, sondern nur um eine mögliche finanzielle Unterstützung seitens des Staates.

Die Gewährung von Einstiegsgeld für eine Existenzgründung liegt immer im Ermessen des jeweiligen Trägers (Arbeitsagentur, Kommune etc.) und es ist auch die Regel, dass je nach Region und Fall die Veranlagung von Einstiegsgeld unterschiedlich gehandhabt wird.

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