Die Liebe in Literatur und Realität

Dante Alighieri wäre womöglich nicht zum bedeutendsten Dichter des Mittelalters geworden ohne seine innige Jugendliebe zu der Bürgerstochter Beatrice Portinari. In seinem Erstlingswerk La Vita nuova schildert er, wie er als Junge die achtjährige Beatrice auf dem Florentiner Maifest erstmals sah und sich sofort in sie verliebte. Beatrice wurde nur 24 Jahre alt, und obwohl Dante später heiratete, blieb diese erste große Jugendliebe bestimmend in seinem ganzen literarischen Schaffen, auch in der Göttlichen Komödie, wo er sie schließlich gänzlich ins Idealische verklärt.

Ein anderes Beispiel finden wir sechs Jahrhunderte später: Als Johann Wolfgang Goethe 1788 in einem Park spazieren ging, sprach ihn plötzlich eine junge hübsche Frau an, nicht wirklich gebildet, aber natürlich, lebensfroh und energisch. Christiane Vulpius war in finanzieller Bedrängnis, Goethe half ihr und beide wurden schnell ein Paar. Es war wohl nie eine wirklich große Liebe, eher so etwas wie eine innige Freundschaft, dennoch heirateten die beiden und Christiane gebar fünf Kinder. An Christiane sind viele von Goethes schönste Gedichte gerichtet, mal heiter, mal erotisch. Am bekanntesten ist hier wohl das Gedicht Gefunden vom August 1813: “Im Schatten sah ich ein Blümchen stehn, wie Sterne leuchtend, wie Äuglein schön…”

Die Liebe in der Literatur, ebenso wie die Liebe derer, die sie erschaffen, sind Beispiele für die Bedeutung einer Partnerschaft für die Menschen. Eine langfristige, harmonische Beziehung vermag das Beste aus uns zu machen. Eine professionelle Internet-Partnervermittlung kann dabei sehr hilfreich sein.

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