Die Herkunft der Aprilscherze

Alle Traditionen haben irgendwo einen Ursprung und sind durch die Weitergabe von Generation zu Generation immer weiter abgewandelt und an die Entwicklungen der Menschheit angepasst worden.
Ein offener Diskussisonspunkt ist die Aprilscherz-Herkunft, die nie so richtig geklärt oder gar bewiesen werden konnte und bis heute nicht nachgewiesen werden kann.
Fragt man einen “Mann der Kirche”, so wird er als Erklärung bringen, dass einstmals an einem 1. April Luzifer es sich in der Hölle bequem gemacht hätte und seitdem von dort aus versucht, den Menschen Schaden zuzufügen oder sich den einen oder anderen Schabernack mit den Bewohnern der Erde erlaubt.

Hier soll der Ursprung der Aprilscherze damit begründet werden, dass seitdem die gläubigen Menschen den ersten April dazu nutzen, sich gegenseitig auf die aus der Richtung drohende Gefahr aufmerksam zu machen.

Zum belustigen Schmunzeln anregend ist da doch eher die Zuordnung zu einem geschickt organisierten Rendezvous des erotisch sehr salopp lebenden französischen Königs Heinrich, dem IV. Immerhin ist er einer der ersten Könige gewesen, der sich offiziell scheiden lassen wollte und immerhin sage und schreibe ein Dutzend Kinder „auf der Wildbahn“ zeugte.

Er soll wohl besonders den ganz jungen Damen sehr zugetan gewesen sein, was ihm einmal zum Verhängnis wurde, weil er einer Einladung zu einem Treffen folgte und dort von seinem gesamten Hofstaat erwartet wurde.
Da es bei Letzterem wirklich darum ging, jemanden so richtig an der Nase herum zu führen, ist diese Erklärung der Aprilscherz Herkunft doch um einiges logischer als all die anderen an den Haaren herbei gezogenen Erklärungsversuche.

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