Die Galvanotechnik und ihre Bedeutung im Alltag

Die Galvanotechnik, oder auch Galvanik oder Galvanisierung genannt, begegnet uns im Alltag täglich, auch wenn man darüber eigentlich gar nicht nachdenkt. Galvanisierung, das bedeutet, dass verschiedene Gegenstände und Materialien mit einem metallischen Überzug wie beispielsweise Nickel oder Kupfer beschichtet werden. Diese beschichteten Gegenstände hat sicherlich jeder in seinem Haushalt, und wenn es in Form des Essbestecks ist, welches mittels der Galvanotechnik versilbert wurde.

Auch beim Kauf von Schmuck begegnet man der Galvanotechnik, denn vor allem vergoldeter Modeschmuck wurde mit Hilfe dieser Technik veredelt. Schaut man sich einmal im Bereich der Wohnraum- oder Gartenmöbel um, findet man dem aktuellen Trend entsprechend häufig Rattan- oder Korbmöbel. Die Gestelle dieser Möbelstücke, nämlich die Stahlrohre, wurden ebenfalls mittels der Galvanotechnik beschichte. Auch aus dem Automobilbau ist diese Technik kaum wegzudenken, wird es durch die Galvanisierung doch möglich, einzelne Teile vor Rost und Verschleiß zu schützen. Im Prinzip kann man sagen, dass alles, was metallisch beschichtet ist und somit veredelt wurde, vorher mit der Galvanik in Berührung gekommen ist.

Die Funktionsweise der Galvanotechnik ist für den Laien vermutlich recht kompliziert. Vereinfacht ausgedrückt passiert bei der Galvanisierung jedoch nichts anderes als das Überziehen von Gegenständen mit Metall, nämlich mittels Strom und einem elektrolytisch angereichertem Bad. Durch die Leitung des Stroms in das Wasser setzen sich die metallischen Teile auf dem zu beschichtenden Gegenstand ab und härten dort aus. Die Galvanotechnik ist somit besonders relevant, denn sie veredelt nicht nur Produkte, sie macht sie zudem hochwertiger in der Qualität und auch hinsichtlich der Langlebigkeit und des Rostschutzes.

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