Der Mond im chinesischen Horoskop

Anders als in der westlichen Astrologie ist ein chinesisches Sternzeichen nicht von der Sonne, sondern vom Mond abhängig – genauer gesagt: vom Mondjahr. Es gibt zwölf chinesische Sternzeichen, die allerdings in zwölf Perioden von je einem Jahr aufgeteilt sind, wobei die Reihenfolge immer gleich bleibt. Die Chinesen kennen das Jahr der Ratte, des Büffels, des Tigers, des Hasen, des Drachen, der Schlange, des Pferdes, der Ziege, des Affen, des Hahnes, des Hundes und des Schweins.

Die Asiaten glauben, dass der Mensch die Charaktereigenschaften hat, die für sein chinesisches Sternzeichen typisch sind. Wird ein Mensch beispielsweise im Jahr des Büffels geboren, dann wirkt er eher ungehobelt, aber dahinter steckt dennoch viel Intelligenz. Er ist still und geduldig, zurückhaltend und langsam, unauffällig und ausgeglichen. Er steht zur Tradition und zum Althergebrachten. Der Büffel hasst alles Neue, Modische, weil es seine Ruhe stört. Er gehört zu denen, die sich über moderne Musik, abstrakte Malerei und Miniröcke aufregen.

Die Kindheit und die Jugend des Büffels verlaufen ruhig und ereignislos. Erst im zweiten Lebensabschnitt hat er einige Komplikationen zu erwarten – besonders im Liebesleben. Sein Partner wird ihm seine Gleichgültigkeit übel nehmen und anderswo ein wenig Romantik suchen. Auch im dritten Lebensabschnitt wird er mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Wenn es ihm allerdings gelingt, diese zu meistern, wird er ein ruhiges Alter haben.

Der ideale Lebenspartner für den Büffel ist der Hahn. Diese beiden haben so viel gemeinsam, dass der Büffel die Extravaganzen des Hahnes nicht übel nimmt. Auch die Ratte passt gut zu ihm, denn sie ist sehr liebesfähig und wird ihm bis in den Tod die Treue halten. Vom Affen ist der Büffel fasziniert, aber der würde nur Unruhe in sein Beschauliches Dasein bringen.

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