Das Wasserbett ist schön älter, als man denkt

Seit Anbeginn der Menschheit ist das Prinzip des Wasserbettes schon bekannt. Nomadische Wüstenvölker nähten schon vor Urzeiten Ziegenhäute zusammen und füllten diese mit Wasser, im Anschluss banden sie diese auf den Rücken der Kamele. In der Wüste hatte dieses Wasser zwei Verwendungsmöglichkeiten, zum einen Dienste das Wasser als Trinkreserve. Die mit wassergefüllten Ziegenhäute wärmten sich am Tage durch die Wüstensonne auf.

Nachts war es trotzdem sehr kalt und die wassergefüllten Ziegenhäute dienten als Schlafunterlage, die bequem war und gleichzeitig auch wärmte in den doch sehr kalten Nächten, dies war eine Art Vorreiter der Wasserbett Heizung. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatten Ärzte eine Idee – diese überzogen ein Wasserbecken mit Kautschukplanen, auf diesen Wasserbecken wurden Menschen behandelt, die sich schwere Verbrennungen zugezogen haben. Dies vermied zum einen, dass diese Menschen auf harten Matratzen liegen mussten und zum anderen hatte diese Art der Behandlung einen schmerzlindernden Effekt.

Die Entwicklung war im Jahre 1960 soweit und begannen mit der Vermarktung der Wasserbetten für den häuslichen Gebrauch. Charles Hall, versuchte im Jahr 1986, ein Patent auf das Wasserbett anzumelden, dies scheiterte aber, da das Patentamt bemerkte, das Robert A. Heinlein in seinen Science-Fiction-Romanen das Wasserbett kulturell beschrieben sei. Charles Hall war ein Pionier in der Wasserbettkonstruktion.

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