Das unheilbare Daddelfieber

Wer heute das so genannte Schwabenalter erreicht hat, also um die vierzig herum ist, der erinnert sich bestimmt noch sehr gut an das Aufkommen der Computerspiele. Gerade passend zur eigenen Teenagerzeit standen die großen Automaten plötzlich in fast jedem größeren Supermarkt, in Gaststätten oder Spielhallen. Man warf eine Münze ein und konnte sofort loslegen, konnte Frogger über die Straße und über den Fluss helfen, mit Dig Dug Gänge buddeln und den Gegnern Steine auf den Kopf fallen lassen oder Monster mampfen mit Pacman. Gerade dieser kleine, gelbe Kerl, der ja nicht sehr anspruchsvoll gestaltet war mit seinem auf- und zuklappenden Mäulchen und dem Äuglein in der Mitte, avancierte binnen kürzester Zeit zur Kultfigur und zum Kultspiel.

Selbst heute, in einer Zeit, in der es Spiele gibt, die von der Grafik her eher an Filme erinnern und die ihre Spieler in dreidimensionale, komplexe Welten entführen, hat der schnelle gelbe Mampfer noch eine riesige Fangemeinde. Im Internet kann man Pacman kostenlos spielen, wobei die Anbieter den Fans sowohl das authentische, alte Flair dieses Daddelklassikers zur Verfügung stellen als auch neuere Varianten anbieten, die man ausprobieren kann, wenn einem der Sinn danach steht. Allerdings hat sich gezeigt, dass die meisten die klassische Variante bevorzugen, denn wer Pacman spielen möchte, braucht weder eine dritte Dimension auf dem Bildschirm noch einen anderen als den vertrauten Sound, um das Daddelfieber wieder zu spüren. Eine hübsche Erweiterung stellt jedoch MsPacman dar, das Spiel mit der Freundin des gelben Scheibenmännchens, die nicht nur Mädchen gefällt. An die Steuerung über die Tastatur gewöhnt man sich schnell.

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